Hervorgehoben

Der Unterberg ruft Part #5 – Die Bärenhütte

Raffaela führt euch durch und um die Bärenhütte

Ich bin mit euch unterwegs zum 5. Teil unserer Serie „Der Unterberg ruft“. Hier besuchen wir die Bärenhütte am Unterberg. Auf 1500 Meter hat man einen tollen Blick zu den Hohen Tauern, dem Kitzbühler Horn, dem Kaisergebirge, der Walchsee, die Bayrischen Berge des Achen- und Chiemgaus, über Reit im Winkl bis hin zum Rauschberg u.s.w.

Mit der Unterberghornbahn (Kabinenbahn) kommt man fast direkt bis zur Bärenhütte. Der Fußweg geht über eine Forststraße ca. 7 – 10 Minuten in leichter Steigung. Auch für Kinderwagen befahrbar. Für die Fitten unter euch gehts auch steiler in 3 Minuten. Genau wird das noch in unserem 1. Teil der Serie beschrieben. (https://tirolerin.blog/2019/08/11/der-unterberg-ruft-der-hausberg-von-koessen/)

Wanderer laufen vom Parkplatz an der Bergbahn 2 Stunden bis zur Bärenhütte. Vorbei am Gasthaus Scheibenwald, unserem 3. Teil von der Unterberg ruft (https://tirolerin.blog/2019/08/21/part-3-der-unterberg-ruft/)

Oder man fährt mit dem E-Bike, unserem 2. Teil der Serie, (https://tirolerin.blog/2019/08/16/part-2-der-unterberg-ruft/) in ca 35 – 60 Minuten, je nach Intensität.

Viel Spaß!

Die Katze beisst sich in den Schwanz

Wir sind in einem Kreislauf angekommen, an dem man erkennt, wie die Veränderungen jedes Einzelnen, Auswirkungen auf die Allgemeinheit haben. Profitgier und falsche Entscheidungen, die bereits vor Jahrzehnten getroffen wurden, zeigen jetzt ihr volles Ausmaß.

Noch vor vielen Jahren, damals, wurden Häuser gebaut und viele konnten es sich nur leisten, wenn man sich mit Zimmervermietung etwas dazuverdiente. Ein Teil des Hauses hatte Fremdenzimmer, ausgestattet mit Betten, Schrank und einem Waschbecken. Toilette und Dusche bzw. Badwanne wurde gemeinschaftlich genutzt. Irgendwo im Haus gab es auch noch ein Frühstückszimmer, das als Gemeinschaftsraum genutzt wurde. Oftmals sogar mit einem Fernseher, in schwarz-weiß. Familie wurde, für die Urlauber, die das Geld bringen zurückgestellt. Weihnachten und Ostern mit fremden „Freunden“.

Irgendwann kam die Zeit, da waren Fremde im Haus in dieser Form nicht mehr erwünscht und die Zimmervermieter haben begonnen, ihre Zimmer zu renovieren und weniger Zimmer, mit mehr Ausstattung anzubieten. Schlussendlich, um weniger Arbeit zu haben wurde aus den Zimmern eine Ferienwohnung. Kann man ja auch teurer vermieten und das mit dem Frühstück fällt dann auch weg.

Ich persönlich stehe auch heute noch voll auf Zimmer mit Frühstück. Wenn ich könnte würde ich die Zeit zurückdrehen.

Früher war in der Gastronomie und Hotellerie noch einheimisches Personal vorhanden. Der Berufsstand war etwas wert, da es Menschen verband und für Gesellschaft sorgte.
Restaurants, Bars und Cafes wurden gebaut, wobei niemand auch nur im entferntesten daran dachte, daß irgendwann kein Einheimischer mehr in der Gastronomie arbeiten will. Wochenende arbeiten? Mehr als 8 Stunden, 6 Tage und vieles mehr sind heute nicht gerne gesehen.

Somit war die Branche gezwungen, Personal von auswärts zu akquirieren. Einige Zeit kamen Mitarbeiter aus den anderen Bundesländer, diese hatten selbst eine Wohnung gesucht (zu anderen Preisen als heute in unserem Bezirk gang und gebe) oder die Liebe hat sie sesshaft gemacht.
Dann folgt die weitere Entwicklung. Immer mehr Menschen aus anderen Ländern wurden herangezogen, die meist aber nur für ein zwei oder drei Monate. Wenn die Arbeit von den Ortsansässigen nicht gemacht werden will, oder kann, ist das eine logische Schlussfolgerung.
So wie in unserer Situation, das Restaurant hat keine Zimmer für Personal, die Ferienwohnung sind zu teuer, in vielen Restaurants gibt es gar keine Zimmer. Also wohin mit dem Personal?

Diese Entwicklungen sind echt Bedenklich! Ohne Personal keine Dienstleistung, ohne Zimmer kein Personal, ohne Dienstleistung keine Gastronomie, ohne Gastronomie kein Gast. …………..

Früher hat man mehr miteinander gelebt. Heute denkt doch jeder nur noch an sich.

Tandemfliegen mit Christoph und Leander von NOG

Heute bin ich mit Christoph und Leander am Nordstartplatz der Paragleiter am Unterberg neben der Bärenhütte. Ich interessiere mich für einen Tandemflug.

Kurz vorweg, Kössen ist die Pionierstätte für Drachenfliegen und Paragleiten in Österreich. 1973 wurde der erste Club (1.österreichischen Kiting Klub Kössen), damals noch für Drachenflieger und Hängegleiter, gegründet. Seit dieser Zeit gehört der Flugsport zu Kössen. Über dem Himmel des Unterbergs tummeln sich oftmals viele hunderte Paragleiter.
Von der Bärenhütte aus kann man den Startvorgang beobachten und die Ruhe genießen, die ein Paraschirm auf uns Menschen ausübt, wie ein großer Vogel bewegt sich das Fluggerät mit seinem Piloten durch die Lüfte.

International ist Kössen für seine gute Thermik bekannt. Ein besonderes Highlight ist auch das „Super Paragliding Testival“ im Frühjahr. (11. – 14. Juni 2020)

Jetzt aber wieder zurück zu meinem Flug. Bevor ich es wage mit Christoph in luftige Höhen zu gleiten, möchte ich natürlich so einiges wissen. Christoph steht mir Rede und Antwort, bevor ich von Leander das Gurtzeug angelegt bekomme und ………….a b h e b e !!

So etwas sollte man auch jeden Fall einmal machen. – Ist übrigens auch eine tolle Idee für ein Geschenk.

Part #4 Der Unterberg ruft – Das Gipfelhaus

Unsere Wanderung über den Rundweg 2 – zum Gipfelhaus am Unterberg

Unsere Reise geht weiter.

Heute wandern wir auf dem Rundweg 2 von der Bärenhütte zum Gipfelhaus. Der Weg verläuft ca. 40 Minuten über die Forststrasse. Das Gipfelhaus ist eine urige, gemütliche Hütte. Der Wirt Wolfgang bewirtschaftet die Hütte, die er von seinem Vater übernommen hat, seit 30 Jahren. Wandert mit mir, wir besuchen Wolfgang mit seinen seltenen Waliser Schwarznasen-Schafen.

Part #3 Der Unterberg ruft – Gasthaus Scheibenwald

Beim Andi im Gasthaus Scheibenwald.

Raffaela ist mit ihrem Team von der Bärenhütte zu Besuch beim Scheibenwald Andi

Das Gasthaus Scheibenwald liegt auf 1150 m Seehöhe. Im Sommer erreichen Sie die Hütte über einen bequemen Fußweg in ca. 1 Stunde oder auch mit dem Mountain-, oder E-Bike in ca. einer halben bis 1 Stunde. Die Hütte wurde in uriger und traditioneller Bauweise mit komfortabler Ausstattung errichtet. Ein biologischer Landwirtschaftsbetrieb mit eigenen Produkten, die Gastgeber sind stets um euer Wohl bemüht. Die großzügige Terrasse mit Liegestühlen bietet genügend Raum zur Entspannung oder für Veranstaltungen (Hochzeit, Firmenfeier, Grillabend, Vereinsfeier, Geburtstagsfeier uvm.).

Part #2 Der Unterberg ruft – Intersport Planer

Unsere Reise geht mit dem geliehenen E-Bike vom Intersport Planer, rauf auf den Unterberg. Die Forststrasse ist 10 Kilometer lang bis zur Bärenhütte. Fahrzeit mit „Eco“, also der leichtesten Unterstützung ca. eine Stunde. Mit Turbo, also der vollen Leistung ca 40 Minuten.

Wenn ihr das Radl auf der Bärenhütte aufladen wollen, bitte bringt das Ladekabel mit, Steckdosen stellen wir zu Verfügung.

Ich freue mich, wenn ihr mich auch weiterhin bei meiner Reise begleitet. Einfach auf http://www.Tirolerin.blog folgen und keine Folge verpassen.

Part #1 Der Unterberg ruft – Der Hausberg von Kössen

Ich habe mich entschlossen, unseren Hausberg von Kössen, in all seinen Facetten vorzustellen. Er hat so viel zu bieten und ist einfach nur wunderschön! Ich bin stolz darauf, auf der Bärenhütte arbeiten zu dürfen! Heute der Part #1 von „Der Unterberg ruft“ ich wünsche euch viel Spaß! Follow me für weitere Folgen! Bis bald!

Den Beruf zum Hobby machen

Ich kann euch kaum sagen, wieviel Spaß ich in meinem Beruf habe. Begonnen hat alles mal ganz anders. Ich wollte Kindergärtnerin werden. Ja, ich finde auch, man kann mit 13-14 Jahren doch gar nicht wirklich entscheiden, was man später machen wird. Ich habe meine Leidenschaft für die Gastronomie mit ca. 17 Jahren entdeckt. In meinem Schulgebäude war unter anderem die Salzburger Tourismusschule Kleßheim untergebracht.

Die Zeit war noch anderes, wenn man etwas beginnt macht man es auch fertig. So bin ich aufgewachsen. Ich wollte den Beruf der Kindergärtnerin nicht ausüben, es hat mit nicht gefallen.

Ich habe sehr viel Zeit in der Tourismusschule verbracht, habe dort geholfen, mich bei Veranstaltungen einteilen lassen, hatte meine Freunde dort. Bis zu dem Tag, als mich der Direktor der Toursimusschule „entdeckt“ hat. Seine Worte waren: „wenn ich mit der Schule und Matura fertig bin soll ich doch unbedingt nach Salzburg in das Tourismuskolleg gehen. Er würde sich unbedingt dafür aussprechen, ich muss in die Gastronomie.“

Das war eine klassische Form von Begabtenförderung. Ein Lehrer, der wirklich auf die persönlichen Belange und Stärken der Schüler eingegangen ist. Ich bin heute noch sehr dankbar dafür. Er hat mir eine tolle Ausbildung ermöglicht. Sie war nicht leicht, und oftmals wollte ich in den Jahren das Handtuch werfen, soviel Wissen wurde mir in mein Hirn gestopft, aber heute bin ich dankbar.

Es gab eine Zeit, da wollte ich mein Hobby zum Beruf machen, das war eine tolle, schöne, viel gereiste und horizonterweiternde Erfahrung. Die Zeit möchte ich auf keinen Fall missen.

Jetzt bin ich wieder zu meinen Wurzeln zurückgekehrt. Es macht Spaß, mein Beruf ist mein Hobby.

Ich hoffe, unsere Gäste spüren die Liebe zu meinem Beruf. Wir sehen uns ……. auf der Bärenhütte in Kössen.

Fachkräftemangel

Der Winter naht mit großen Schritten.

In den Medien wird es schon seit einiger Zeit beschrieben und ich denke, es gibt keine Branche, die es nicht betrifft. In der Gastronomie und Hotellerie ist es allerdings so weit, dass wirklich Hotels und Restaurants geschlossen werden müssen.

Es gab einmal eine Zeit, in der die Gäste lieber ins Ausland gefahren sind. Billige Flüge, Strand, Sonne und Meer. Heute hat sich das alles aber wieder gedreht, die Menschen besinnen sich wieder auf die einfachen Dinge im Leben, achten auf sich, gehen wandern, Radfahren uvm.

Ich finde diese Entwicklung wunderbar, Gäste aus dem nahen und fernen Ausland kommen wieder nach Österreich. Es ist sicher, klimatisch einfach toll, kühle Nächte, sonnige Tage, Berge, Seen in reinster Wasserqualität, Schnee ohne Ende. Was könnten wir uns noch alles wünschen.

Wenn da nicht das Problem wäre, das leider auch hausgemacht ist. Wir haben mit unseren Lehrausbildungen eine der besten Ausbildung auf der Welt. Vor 30 Jahren dann die Wende. Immer mehr Hochschule, jeder muss studieren, einen FH Abschluss etc. Dadurch fehlt es überall an Lehrlingen. Meine Sohn, auch gelernter Restaurantfachmann, war in der Berufsschule (2018) mit 11 oder 12 Kollegen, 70 % mit Migrationshintergrund. Das sind zu wenig. Früher waren Klassen mit 25 oder 30 Jugendlichen pro Lehrgang alleine aus Tirol.

Wir bekommen einfach keine Mitarbeiter mehr.
Früher war auch Saisonarbeiten kein Thema, 7 Tage die Woche für2-3 Monate. Aber die Mitarbeiter müssen geschützt werden (auch wenn sie das gar nicht geschützt werden wollen). Ich selbst stehe oft 7 Tage im Restaurant, weil ich es meinem Mitarbeiter nicht zumuten will, alleine arbeiten zu müssen. Die Mitarbeiter sind dann oft der Prellbock für die Meckereien der Gäste, warum zu wenig Personal da ist. Sorry, wir haben 7 Tage die Woche geöffnet! Es gibt bereits viele Gasthäuser, die auf Grund der Situation nur noch von Donnerstag bis Sonntag geöffnet haben.

Wohin wollen dann die ganzen Gäste gehen? Kein schneller Kaffee, ein Geschäftsessen, ein nettes Mittagessen oder Bruch mit Freunden.

SEID NETT ZU UNSEREN MITARBEITERN; GÄSTE SIND EINFACHER ZU FINDEN ALS GUTES PERSONAL!

Unter gutem Personal verstehe ich sauber, freundlich, der Sprache mächtig, schnell, flexibel.

Ich habe schon wieder Angst vor der Wintersaison. Bereits letztes Jahr hatte ich mindestens 3 – 5 Mitarbeiter zu wenig. Wie lange können die Stammmitarbeiter das noch abfedern?

Die Gastronomie ist so ein toller Job. Ich würde ihn nicht so lange machen, wenn ich nicht so glücklich wäre in dem Beruf.

Auch ist es nach wie vor so, dass in der Gastronomie gutes Geld zu verdienen ist. Der Grundlohn laut Kollektiv ist wirklich nicht übermäßig, aber, solange man nicht unverschämte Forderungen stellt kann man mit vielen Gastronomen/ Hoteliers eine für beide Seiten akzeptable Variante finden. Und nicht zu vergessen, das Trinkgeld ist nach wie vor nicht schlecht. Dafür muss man halt auch was tun!

Gerne freue ich mich auf einige Bewerbungen. Wir sind offen für viele Wünsche der Mitarbeiter, ob Teilzeit von 9 -12 oder von 12-15 oder wie auch immer, ob Vollzeit, nur 5 Tage, alles ist möglich, nur sprechen muss man darüber!

https://barenhutte.webnode.com/offene-stellen/ hier findet ihr auch die offenen Stellen für den Winter 2019/2020

Ich hoffe der Trend geht wieder einmal in die andere Richtung und mehr Deutschsprachige und auch Einheimische werden uns in den Gasthäusern und Hotels ein paar schöne Stunden genießen lassen.

Rezensionen schreiben, aber bitte richtig.

Mal ehrlich, wer hat nicht schon einmal eine Rezension geschrieben? Für ein Produkt, eine Dienstleistung, etc.

Wofür steht Rezension eigentlich?

Definition laut Wikipedia:
Musterung, qualitative Prüfung, aufzählen bzw. zusammenfassen. 
Es werden in ihr Inhalte, wissenschaftliche Erkenntnisse, kulturelle Schöpfungen, wie auch Gebrauchsgüter analysiert und in der Regel anhand sach- und fachgemäßer Normen bewertet.

Betrachtet man Google Rezensionen, ist es ein unsachgemäßes Wirrwarr und kaum aussagekräftig. 

Wie sinnlos ist eine Bewertung ohne Text? 5 Sterne, da kann man es ja verstehen da hat alles gestimmt.
1, 2 oder 3 Sterne und sich nicht zu äußern, was schief gelaufen oder was nicht gefallen hat, ist für niemanden eine Hilfe. Teile allen mit, was du denkst. Nur so kann das betroffene Unternehmen reagieren und etwas ändern.

Aber bitte überlege bevor du schreibst!  Bleibe sachlich.

Schreibe nicht sofort deine Rezension,  schlafe eine Nacht darüber, meistens stellt es sich dann anders dar. Dies gilt übrigens für alles im Leben. Niemals wenn man sich über etwas geärgert hat drauf los schreiben. Das verletzt und verzerrt die Tatsachen.

Ich wünsche mir, dass Google ein neues Bewertungssystem einführen würde.

* ein Stern für das Ambiente
* ein Stern für die Bedienung
* ein Stern für die Sauberkeit
* ein Stern für das Angebot
* und ein Stern für den Geschmack. 

Es ist klar, die Wahrnehmung ist bei jedem Menschen individuell. Aber so könnte man vielleicht ein klein wenig Ordnung im System schaffen.

Toll ist natürlich, auch wenn alles schön und gut war, einen Text zu schreiben. Das freut den Unternehmer und auch  die zukünftigen Gäste  und Kunden.

Übrigens hat man mir immer gesagt: „Willst du gutes und frisches Essen, gehe dorthin, wo du nicht alleine bist“ Auch wenn man mal ein bisschen warten muss – na und, wenn es geschmeckt hat und man sich zufrieden in den Sessel zurücklehnt ist alles wieder vergessen.

Hier noch ein Beispiel für eine sinnlose Bewertung:

Dazu fällt mir nur ein: Thema verfehlt. Ein Stern wenn eigentlich so viel gut war………..
Vielleicht auch mal hinterfragen, warum ist kein Spielplatz da? Der Winter war hart und der Spielplatz ist kaputt. Lieferzeiten für einen Neuen bis zu 8 Wochen.
20 minuten Wartezeit? Ein Bergrestaurant ist keine Fastfood Kette.